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Peter Nohle

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Donnerstag, 31. Mai 2018, 18:45

27/2017 Modernisierung ist eine Kostenfalle

Modernisierungsmaßnahmen in Spandau an der Straßburger Str. und Spandauer Burgwall sollen bis zu über 100% Mieterhöhung der Nettokaltmiete bedeuten. Das bedeutet, in einem Fall, eine Steigerung von 380,- Euro auf 801,- Euro und dazu kommen dann noch die Energiekosten für die Gasetagenheizung in den Wohnungen. Für die dortigen Mieter, die sich zu einem Großteil im Rentenalter befinden, eine Katastrophe, die auf sie zurollt und der sie nicht entgehen können. Die Hausverwaltung hat den Mietern bisher erklärt, dass wenn Ersatzraum für die Bauzeit, ca. eines halben bis dreiviertel Jahres, benötigt wird, selbstverständlich eine Mietzahlung erforderlich ist. Unser Verein sagt klar: “Nein!“ dazu. Der Umfang der angekündigten Maßnahmen ist derart kompakt, dass ein bewohnen ausgeschlossen werden kann. Die Modernisierungsankündigungen flatterten den Mietern ins Haus und es traf sie gleich zweimal der Schlag. Sie können die neue Miete nicht bezahlen, sie müssen trotzdem die Maßnahmen dulden und sie wissen schon jetzt, dass sie ausziehen müssen. Einige Mieter werden sich in die Depression flüchten, andere werden Entscheidungen von großer Tragweite treffen und im Fazit handelt es sich um eine in der Zwischenzeit ortsübliche Entmietungsaktion, um mit neuen Mietern nicht nur die festgesetzten Kosten als Mieteinnahme verbuchen zu können, sondern der neue Mieter würde von Hause aus, so unsere Erfahrung, gleich 900,- Euro bis 1.000,- Euro auf den Tischen legen müssen. Dieses Beispiel ist nur eines von tausenden in dieser Stadt und ein einzigartiger Beleg dafür, dass die Wohnungs- und Mietenpolitik in unserem Land gescheitert ist. Darum können wir den Mietern nur den Satz von Jesaja 40.9 zurufen: „Erhebe deine Stimme mit Macht.“
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